Aktuelles

Heimtiere als Wirtschaftsfaktor

Sie bereichern nicht nur das Leben ihrer Halter:innen, sondern leisten auch einen stabilen Beitrag zu Konsum, Wertschöpfung und Jobs: Eine neue volkswirtschaftliche Studie beziffert die Ausgaben deutscher Haushalte für Heimtiere auf mehr als 18 Milliarden Euro.

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Neuer Podcast zu tiergestützten Interventionen

Das Institut Ani.Motion aus dem Schwarzwald bietet nun neben Kursen und Coaching auch Weiterbildung zum Hören: In ihrem neuen Podcast „Tiergestützt“ thematisieren Dr. Rainer Wohlfarth und Chris Ott Hintergründe, Chancen und Herausforderungen im Feld der tiergestützten Interventionen.

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Faszination Katze

Cat Content ist Kult – und das schon lange, bevor Katzenvideos als Klickfänger im Internet kursierten. Warum Katzen faszinieren, polarisieren und was sie symbolisieren, zeigt die Ausstellung „KATZEN!“ im Museum am Rothenbaum in Hamburg (MARKK). Die Co-Kuratorin Dr. Lotte Warnsholdt hat mit MENSCH & TIER gesprochen.

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Fachtagung „Menschengestütztes Tierwohl“ am 30. und 31. Mai 2026 in Wien

Tiergestützte Interventionen erfordern fachliche Kompetenz, ethische Klarheit und ein tiefes Verständnis für das Wohl aller Beteiligten. Im Beziehungsdreieck von Tier – Fachkraft – Klient:in entsteht der professionelle Rahmen, in dem nachhaltige und verantwortungsvolle Arbeit möglich wird. Genau diesem Zusammenspiel widmet sich diese zweitägige Fachtagung.

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Trauer und Tabu: Was der Tod von Heimtieren lehrt

Der Tod gehört zum Leben – und doch bleibt er in vielen modernen Gesellschaften ein Thema, über das selten offen gesprochen wird. Eine aktuelle Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien lenkt den Blick auf einen bislang wenig beachteten Zugang zu dieser Erfahrung: den Verlust von Heimtieren.

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Gefühle von Katzen sind schwer zu interpretieren

Ist diese Katze entspannt oder unruhig? Das ist oft schwer zu sagen: Eine US-Studie hat untersucht, inwieweit Kontextfaktoren wie die Umgebung, die Fellfarbe oder die eigene emotionale Verfassung beeinflussen, wie Menschen die Gefühlslage ihrer Katzen wahrnehmen.

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Das Comeback des Einhorns

Einhörner, wohin man blickt: Auf Produkten für Kinder, aber auch in der Wissenschaft. Beispielsweise in der Ausstellung „Was da kreucht und fleucht. Tierdarstellungen in spätmittelalterlichen Handschriften der SuUB Bremen“, die 2024 an der Universität Bremen zu sehen war. Die Kulturhistorikerin Dr. Maria Hermes-Wladarsch hat die Ausstellung kuratiert und weiß, was es mit der Faszination des Fabelwesens auf sich hat.

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Schöne Fische sind besser geschützt

Gutes Aussehen bringt Vorteile. So gelten hübsche Menschen als erfolgreicher, geselliger, kreativer oder intelligenter und wir schenken ihnen mehr Aufmerksamkeit. Ähnlich ist das bei Fischen und Flusskrebsen, zeigt eine serbische Studie: Sehen die Arten besonders attraktiv aus, besteht mehr Bereitschaft, sie zu schützen.

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„Am Umgang mit exotischen Tieren kann man eine Menge ablesen“

Das Forschungsziel im Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) sind breit angelegte Synthesen zu Mensch-Tier-Beziehungen der Vergangenheit. Der Archäologe Dr. Oliver Grimm berichtet, warum sein Projekt am Schloss Gottorf in Schleswig auch eine unmittelbare gesellschaftliche Relevanz hat.

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Nachholbedarf in der Mensch-Tier-Forschung

Viele Studien liefern positive Ergebnisse zur gezielten tiergestützten Interaktion, haben aber methodische und inhaltliche Schwächen. Eine Literaturrecherche an der kanadischen University of British Columbia zeigt den Bedarf für mehr wissenschaftliche Standards.

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Online und öffentlich: Ringvorlesung zur Mensch-Tier-Beziehung

An der Universität Witten/Herdecke im südlichen Ruhrgebiet kommen Interessierte seit dem Wintersemester 2024/25 bei der virtuellen Ringvorlesung „Mensch-Tier-Beziehung #govegan“ zusammen. Warum das Online-Event jede Woche weit über 1.000 Teilnehmer anzieht, erklärt sein Initiator Prof. Dr. Jan Ehlers, Vizepräsident für Lehre und Lernen und Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen. 

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Das Tier kommt bei Obdachlosen zuerst

In Deutschland leben immer mehr Menschen ohne feste Wohnung, viele halten Tiere. Das birgt Herausforderungen: Das Leben auf der Straße zehrt an der Gesundheit, zugleich gibt es kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Ob den Obdachlosen das gesundheitliche Wohl der Tiere wichtiger ist oder ihr eigenes, das haben US-amerikanische Wissenschaftler untersucht.

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Nachhaltigkeit ist für viele Tierfreunde wichtig

Mehr öko, weniger Konsum: Der voranschreitende Klimawandel zeigt deutlich, dass gerade die westlichen Industrienationen ihre Lebensweise ändern müssen. Die Liebe zu Tieren könnte ein Schlüssel zu einem größeren Bewusstsein für Nachhaltigkeit sein, zeigt eine amerikanische Studie.

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Kynos Stiftung fördert Forschungsprojekte

Die Kynos Stiftung Hunde helfen Menschen gehört zu den Pionieren der Assistenzhund-Bewegung und hat bereits 172 Mensch-Hund-Teams die Ausbildung finanziert. Nun erweitert sie ihren Satzungszweck und fördert zusätzlich pro Jahr ein bis zwei Forschungsprojekte aus diesem Themenkomplex. Gisela Rau, Beiratsvorsitzende der Stiftung und Geschäftsführerin des zugehörigen Kynos Verlags, erklärt die Intention. 

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„Ein anderer, empathischerer Blick auf Tiere“

An der Universität Innsbruck kommen seit 2011 Studierende und Lehrende aus Fächern wie Soziologie, Philosophie, Gender-Forschung oder Literatur- und Sprachwissenschaft mit einem Interesse an Tieren und ihrem Wohlergehen zusammen. Daraus entstand das Projekt Human-Animal Studies, das fortlaufend das Thema mit Büchern, Artikeln und Veranstaltungen beleuchtet. Prof. Dr. Gabriela Kompatscher-Gufler erklärt ihr Forschungsinteresse. 

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„Das Thema Tier-Mensch ist unerschöpflich“

Im Netzwerk TiMeS – Tier-Mensch-Studien an der Universität Münster befassen sich verschiedene Wissenschaften mit dem Verhältnis von Menschen und Tieren. Prof. Dr. Valeska Becker, außerplanmäßige Professorin für Ur- und frühgeschichtliche Archäologie, leitet das Forschungsnetzwerk seit seiner Gründung 2017.

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„Wir schaffen Wissen, um den Tierschutz zu verbessern“

Tiere haben auf dem Papier zwar Rechte – in der Praxis werden diese aber oft nicht umgesetzt. Das hat Prof. Dr. Sönke Florian Gerhold von der Universität Bremen zum Anlass genommen, eine Forschungsstelle für Tier- und Tierschutzrecht zu gründen. MENSCH & TIER hat mit dem Juristen über seine Beweggründe und Ziele gesprochen. 

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„Mich interessiert besonders der Tierschutz in tiergestützten Interventionen“

An der Justus-Liebig-Universität in Gießen sind Theorie und Praxis der Mensch-Tier-Beziehung eng verzahnt: Dr. Katharina Ameli koordiniert sowohl das Forschungszentrum Tierschutz als auch den Zertifikatskurs „Tiergestützte Dienstleistungen“ für Fachkräfte in einem pädagogischen, sozialen, veterinär-, humanmedizinischen oder therapeutischen Berufsfeld. Ihr besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz der Tiere.  

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„Tiere haben für uns kultur-diagnostischen Wert“

Die Goethe-Universität Frankfurt ist federführend beim Projekt Cultural and Literary Animal Studies (CLAS). Prof. Dr. Roland Borgards und Dr. Esther Köhring, Gründer und Koordinatoren des Forschungsnetzwerks, erklären, was die Geistes- und Kulturwissenschaften zu drängenden Fragen rund um das Verhältnis von Mensch und Tier beitragen können.

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„Green Care gewinnt laufend an Aktualität“

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien gehört zu den führenden Anbietern von Studien- und Lehrgängen im Bereich Green Care. In diesem Kontext erhält auch die Mensch-Tier-Beziehung immer mehr Beachtung. Warum das so ist, erklärt Rektor Dr. Thomas Haase.

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Mensch-Tier-Beziehung aus geisteswissenschaftlicher Perspektive

An der Universität Kassel hat sich im Jahr 2018 unter dem Titel „Tier – Mensch – Gesellschaft“ ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Wissenschaftlern aus Fachbereichen wie Philosophie, Human-Animal-Studies und Geschichte etabliert. Prof. Dr. Kerstin Jürgens,  Professorin für Mikrosoziologie an der Universität Kassel, erklärt, wie die universitätsinterne und -externe Zusammenarbeit von Forschenden dazu beitragen soll, das Verständnis vom Zusammenleben von Mensch und Tier zu verbessern.

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Physiotherapie für Hunde: Sinn oder Unsinn?

Während die Physiotherapie für den Menschen als Standard bei manchen Schmerzen gilt, hält sie nur schleichend Einzug bei der Behandlung von Hunden. Wissenschaftler der polnischen University of Life Sciences sind deshalb der Frage nachgegangen, wie effektiv physiotherapeutische Maßnahmen für Hunde sind.

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„Ich habe Glück“

Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) ist eine Fachhochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit und Bildung. Seit 2017 engagiert sich  Prof. Dr. Sandra Wesenberg als Gastprofessorin für Klinische Psychologie dafür, das Forschungsfeld der Mensch-Tier-Beziehung dort zu verankern – mit Erfolg.

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PD Dr. Christian Große-Siestrup verstorben

Als Gründer des Vereins Leben mit Tieren e. V. etablierte PD Dr. med. vet. Christian Große-Siestrup im vergangenen Jahrhundert das Konzept der Hundebesuchsdienste in Seniorenheimen und erhielt dafür das Verdienstkreuz am Bande. Im Januar 2022 starb der Veterinärmediziner in Berlin.

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Neue Professur für tiergestützte Therapien an der Universität Basel

Die Universität Basel baut Forschung und Lehre zu tiergestützten Interventionen aus: An der Fakultät für Psychologie hat Prof. Dr. Karin Hediger gerade eine Assistenzprofessur mit Fokus auf tiergestützte Therapieformen angetreten. Damit ist sie eine von sieben herausragenden jungen Forschenden, die 2020 im Rahmen des Eccellenza-Programms des Schweizerischen Nationalfonds für eine Förderung ausgewählt wurden. Mensch & Tier hat mit ihr über Inhalte und Ziele gesprochen.

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Berufsverband nimmt die Arbeit auf

Es ist eine wachsende Nische: Pferdegestütztes Coaching wird immer beliebter. Eine Gruppe fundiert ausgebildeter Coaches, die nach hohen Qualitätsstandards mit Pferden arbeiten, hat sich daher zusammengeschlossen und den Berufsverband pferdegestützter Coaches e. V. gegründet.

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Katzencafés: „Bereicherung für Tiere und Besucher“

In Pandemiezeiten schätzen Tiere und Besucher das innige Miteinander in Katzencafés – wenn das Konzept stimmt. Wie beide Seiten davon profitieren, hat die Expertin Sabine Ruthenfranz Mensch & Tier verraten.

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