Beitrag Mensch&Tier

Mittwoch, 14. April 2021

Die gemeinnützige Organisation Paws & Effect mit Sitz in Iowa, USA, hat ein Diensthundeprogramm entwickelt, um die Unterstützung für die Veteranengemeinschaft zu erweitern.

Aufgrund ihrer Leidenschaft für tiergestütztes Arbeiten begannen Eric und Nicole Shumate, Gründer von Paws & Effect, im Jahr 2006 damit, Sprach- und Physiotherapie-hunde für Kinder auszubilden. Seit 2009 werden innerhalb der Organisation auch Diensthunde gezüchtet und ausgebildet, um sie an Militärveteranen mit Posttraumatischem Syndrom (PTSD) sowie anderen psychischen Problemen oder Mobilitätseinschränkungen zu vermitteln. Die Tiere unterstützen ihre neuen Besitzer nicht nur aktiv im Alltag, sondern leisten auch seelischen Beistand.

Um die Hunde den einstigen Soldaten zu geringen oder gar keinen Kosten zur Verfügung stellen zu können,  setzt Paws & Effect auf umfangreiche Spendenaktionen, Charity-Veranstaltungen und weitere Zuschüsse. Heute ist die Organisation mit der Ausbildung und Vermittlung von Therapie- und Diensthunden sowohl in Iowa als auch im westlichen North Carolina vertreten.

Die Welpen werden von Freiwilligen bis zu 18 Monate lang aufgezogen, dann von Mitarbeitern von Paws & Effect professionell ausgebildet und schließlich an die Veteranen weitervermittelt. Die Hunde helfen ihren neuen Haltern bei der Bewältigung stressiger Umgebungen und Situationen, sowohl zu Hause als auch in der Öffentlichkeit, indem sie zum Beispiel körperliche Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören unter anderem das Schaffen von nicht bedrohlichen Pufferzonen zwischen dem Halter und Fremden oder das Wecken eines schlafenden Hundeführers, der einen Albtraum erlebt. Bei Personen mit Mobilitätseinschränkungen unterstützen die Hunde bei Aufgaben wie dem Greifen von Gegenständen und dem Öffnen von Türen.

Paws & Effect ist unter anderem Mitglied der IAHAIO, dem Dachverband für tiergestützte Interventionen.

Paws & Effect l nicoleshumate@paws-effect.org l www.paws-effect.org