BayernFachkräfte für tiergestützte Therapie und Pädagogik in Bayern

Montag, 08. Oktober 2018

Die Sozialpädagogin Silke Lederbogen und der Psychologe Prof. Georg Jungnitsch bilden in Niederbayern Fachkräfte für Tiergestützte Therapie, Pädagogik und Fördermaßnahmen aus.

„Tiere brauchen Menschen, aber noch mehr brauchen Menschen Tiere.“ So lautet der Leitsatz des Instituts für tiergestützte Interventionen auf verhaltenstherapeutischer und verhaltensmedizinischer Basis (ITIVV) in Schwarzach am Rande des Bayerischen Waldes. Einer der Schwerpunkte der 18-monatigen berufsbegleitenden Fortbildung liegt auf dem professionellen Einsatz von Alpakas und Hunden in der Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen. Im Fokus stehen Erwachsene, die chronisch körperlich krank, behindert oder von einer psychischen Störung betroffen sind. Die vom europäischen Dachverband für tiergestützte Interventionen ESAAT zertifizierte Ausbildung richtet sich vor allem an Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Lehrer, Erzieher, Theologen, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden.

Das besondere Augenmerkt des ITIVV liegt auf dem Schutz des Tieres. „Therapeutisch eingesetzte Tiere dürfen nicht instrumentalisiert, ausgebeutet und überfordert werden“, sagt Kursleiterin Silke Lederbogen. Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss der Weiterbildung ein Zertifikat, das zum Führen des Titels „Fachkraft für tiergestützte Intervention (ESAAT)“ berechtigt.

Der Lehrgang kostet 4.444 Euro. Der nächste Durchgang mit maximal zwölf Teilnehmern beginnt am Freitag, den 19. Oktober 2018. Anmeldungen sind noch kurzfristig möglich, notfalls auch der Einstieg zum 21. November 2018.

Lederbogen und Jungnitsch GbR - ITIVV l Silke Lederbogen und Prof. Georg Jungnitsch 09962 910 007 l info@remove-this.itivv.de l www.itivv.de