US-ProjektDer Hund am Krankenbett

Hunde als Krankenbesuch sorgen für Ablenkung und Aufheiterung bei den Bettlägerigen. Foto: iStock - monkeybusinessimages

Mittwoch, 17. April 2019

Tierbesuche im Kindergarten, im Krankenzimmer oder im Seniorenheim: HABIT sorgt dafür, dass die Einwohner des US-Bundesstaats Tennessee in Kontakt mit freundlichen Vierbeinern kommen.

Schon im Jahr 1986 erkannte eine Gruppe engagierter Tierfreunde, was man bedürftigen, gerade bettlägerigen Menschen mit einem Hundebesuch Gutes tun kann. In diesem Jahr gründeten Tierärzte und Vertreter der University of Tennessee College of Veterinary Medicine die Organisation HABIT (Human-Animal Bond in Tennessee).

Bis heute engagieren sich die Ehrenamtlichen für Besuchsprogramme in Hunderten von Einrichtungen im ganzen Bundesstaat. Darunter sind Schulen, Kindergärten, Wohneinrichtungen für behinderte Menschen, Seniorenheime, Krankenhäuser und Kliniken. Erfahrene Fachleute von HABIT bieten zudem Beratungen an, wie Besuchsprogramme konzipiert, durchgeführt und evaluiert
werden können.

Nach eigenen Angaben hat HABIT mehr als 400 Mitglieder – wovon sich rund 250 Personen mit ihren Tieren aktiv einbringen. Die meisten davon gehen mit Hunden in die Institutionen, aber auch andere freundliche Tiere können in die Besuchsprogramme integriert werden. Voraussetzung sind ein bestandener Verhaltens- und Gesundheitstest, den die Veterinäre der University of Tennessee mit jedem HABIT-Besuchstier durchführen. Auch wird jeder neue Ehrenamtliche zunächst von einem
erfahrenen Besuchsdienstler begleitet.

HABIT l Biomedical and Diagnostic Sciences Knoxville l Tennessee l HABIT@remove-this.utk.edu