Beitrag Mensch&Tier

Montag, 27. August 2012

Im vergangenen Jahrzehnt haben Lamas und Alpakas in der tiergestützten Arbeit stark an Beliebtheit gewonnen. „Diese Tiere haben ein natürliches Distanzverhalten, sie arbeiten gern mit und zeigen dem Menschen gleichzeitig aber auch Grenzen auf“, beschreibt Heike Höke vom Ausbildungsinstitut AATLA ihre Charakteristika. Die Arbeit mit ihnen gestalte sich ganz anders als zum Beispiel mit menschenbezogenen Hunden.

Deshalb bieten die Heilerziehungspflegerin Heike Höke und die Diplom-Sozialpädagogin Ingeborg Andreae de Hair seit fünf Jahren eine immer im Oktober beginnende spezielle Weiterbildung für tiergestützte Interventionen mit Lamas und Alpakas an. Der Kurs ist vom Verband ISAAT zertifiziert, findet über 2,5 Jahre in 14 Wochenendseminaren in Bayern und Ostwestfalen statt und kostet 4750 Euro.

Er richtet sich an Menschen mit bestimmten Voraussetzungen: Dazu gehört entweder eine Ausbildung in einem staatlich anerkannten sozialen Beruf oder ein pädagogisches, medizinisches oder psychologisches Studium. Des Weiteren müssen die maximal 20 Teilnehmer die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Supervision sowie Erfahrung im Umgang mit Tieren haben. Eigene Lamas oder Alpakas müssen die Kursteilnehmer nicht besitzen – sie müssen dann aber die Möglichkeit haben, ihre Praxisstunden bei einem Lama- oder Alpakahalter zu absolvieren.

Wer keine entsprechende Ausbildung mitbringt, aber mit seinen eigenen Lamas und Alpakas Freizeitangebote für Gruppen anbieten möchte, kann im Juni 2013 an einer einwöchigen Weiterbildung für Laien teilnehmen. Der Kurs kostet 950 Euro und beschäftigt sich mit Aspekten rund um Konzepte, rechtliche Rahmenbedingungen, Hygiene, Kostenkalkulation von tiergestützten Freizeitaktivitäten sowie mit artgerechter Tierhaltung und dem Training der Tiere.

Anmeldung und Informationen:
AATLA, Ingeborg Andreae de Hair und
Heike Höke, 33790 Halle/Westfalen
Telefon: 05201/5023 und 05276/8028
Website: www.aatla.de
E-Mail: info@aatla.de