Beitrag Mensch&Tier

Sonntag, 12. April 2015

Die feine Nase eines Hundes lässt sich für viele Zwecke einsetzen, um Menschen zu helfen. Die gemeinnützige britische Organisation Medical Detection Dogs bildet deshalb Spürhunde aus, die imstande sind, Krebszellen, Stoffwechselentgleisungen bei Diabetes oder Bettwanzen ausfindig zu machen.

Derzeit seien knapp 40 vom Verein ausgebildete medizinische Assistenzhunde im Einsatz, sagt Dr. Claire Guest, Vorsitzende von Medical Detection Dogs. Die Anfallwarnhunde sind immer bei ihren Haltern, um die Diabetes-Patienten vor Über- oder Unterzuckerungen zu warnen. Die vom Verein ausgebildeten Spürhunde für Krebszellen werden hingegen in Forschungseinrichtungen und Kliniken eingesetzt. Als kostengünstige und vergleichsweise zuverlässige Früherkennungsmethode erschnüffeln die Tiere Veränderungen in Körpersekreten, Gewebeproben oder der Atemluft von Patienten. So kommen sie spezifischen Krebserkrankungen auf die Spur, die derzeit mit konventionellen Methoden nur schwer zu erkennen sind.

Ebenfalls effizient und kostengünstig arbeiten die Wanzen-Spürhunde des Vereins. Sie werden in Flugzeugen, Hotels und anderen Einrichtungen eingesetzt, um Bettwanzen aufzuspüren. „Hunde arbeiten viel schneller als Menschen, die Räumlichkeiten nur visuell auf eine Verwanzung überprüfen können“, heißt es beim Verein. “Während ein Mensch mindestens eine halbe Stunde braucht, um ein Zimmer zu überprüfen, benötigt ein Hund dafür nur ein paar Minuten.“

Kontakt: http://www.medicaldetectiondogs.org.uk 

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