Beitrag Mensch&Tier

Montag, 22. Februar 2010

Der Verein „Hunde für Handicaps e. V.“ bildet seit mehr als zehn Jahren Begleithunde als Partner und Helfer für behinderte Menschen aus. In der Ausbildung von Behindertenbegleithunden geht „Hunde für Handicaps e. V.“ dabei zwei Wege:

Wer will und kann, bildet seinen Hund im Rahmen des Programms zur Selbstausbildung unter Anleitung erfahrener Trainer aus. Dazu trifft sich die Trainingsgruppe einmal wöchentlich. Darüber hinaus muss jeder Hundehalter noch selbst mit seinem Hund üben. Der Vorteil dieses Weges liegt neben geringeren Kosten in einer Intensivierung der Bindungsqualität zwischen dem Hund und seinem Halter. Da nicht jeder Hund für eine solche Ausbildung geeignet ist, bietet „Hunde für Handicaps e. V.“ eine umfassende Beratung vor Anschaffung eines Hundes an.

Es gibt aber auch behinderte Menschen, die nicht in der Lage sind, einen solchen Hund selbst auszubilden. Für diese Menschen gibt es das Programms zur Fremdausbildung. Dazu werden von „Hunde für Handicaps e. V.“ getestete Welpen aufgekauft, zur Sozialisierung und liebevollen Grundausbildung für ein Jahr in betreute Patenfamilien gegeben und danach zum Behindertenbegleithund ausgebildet.

Für beide Ausbildungswege gelten ein mehrstufiges Prüfungssystem und dieselben auf den neuesten verhaltensbiologischen Erkenntnissen aufbauenden Grundprinzipien. „Hunde für Handicaps e. V.“ setzt dabei auf positive Verstärkung und fördert die Arbeitsbereitschaft durch Motivation und Erhöhung des Spieltriebes des Hundes, da nur ein ausgeglichener und wesensfester Hund, der gerne arbeitet, eine gute Hilfe für behinderte Menschen sein wird.

Weitere Informationen und Kontakt:
Hunde für Handicaps e. V.
www.hundefuerhandicaps.de

E-Mail: info@remove-this.servicedogs.de