Befragung von Diabetikern

Viele Hunde können Unterzuckerung signalisieren

Professionell ausgebildete Diabetikerwarnhunde, die eine Unterzuckerung ihres Besitzers spüren können und anzeigen, gibt es seit einigen Jahren auch in Deutschland (siehe z.B. diabetikerwarnhund.de).

Studie: Reaktionen auf Tierbilder im Gehirn

Interesse am Tier ist Erbe aus der Steinzeit

Tiere bewegen und begleiten den Menschen schon seit Jahrtausenden. Dass Tiere beim Menschen tatsächlich im Vergleich zu Landschaften und Gegenständen und sogar zu anderen Menschen besondere Gefühle hervorrufen, konnten nun Forscher aus den USA, Großbritannien, Israel, Korea und Deutschland wissenschaftlich nachweisen.

Wissenschaft beweist

Hundetrainer ist nicht gleich Hundetrainer

In einer ihrer ersten Studien zur Beziehung zwischen Hund und Halter wies Silke Wechsung von der Forschungsgruppe zur Mensch-Tier-Beziehung der Universität Bonn unter anderem nach, dass ein gutes Erziehungsverhalten ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung einer positiven Mensch-Hund-Beziehung ist. Daraus folgte die Forderung nach einer professionellen Beratung bei der Hundeerziehung durch einen gut ausgebildeten Hundetrainer.

Weitere Themen

» Jubiläum des Instituts für soziales Lernen mit Tieren

Seit zehn Jahren führende Fortbildungsstätte im Mensch-Tier-Bereich

» Tiere spielerisch kennenlernen

Tiergestützte Therapie mit TiSKo

» Beispiel aus der Psychologie

Katzen beschleunigen die Therapie


Organisationen International

Buchtipp

» Marianne Störr

Hunde helfen heilen


Ausgabe 04-2011

Liebe Leserinnen, liebe Leser,


die letzte Ausgabe dieses Jahres ist Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Diese ist zwiespältig: Die Situation an den Universitäten hat sich – auch was unseren Bereich betrifft – nicht grundlegend verbessert.

 

Das Interesse der außeruniversitären Welt aber an Informationen, Forschungs- ergebnissen und Kontakten zur Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung ist über die letzten Jahre kontinuierlich und in 2011 nochmals gestiegen. Tatsache ist, dass gerade die Medien ein spürbar gesteigertes Interesse an unseren Themen haben. Erfreulich ist: Ich sehe Anzeichen, dass sich diese positive Entwicklung in 2012 fortsetzen wird.

 

Die Gründe, besonders die tiefergehenden, gesamt- gesellschaftlichen und  individuellen näher zu beleuchten, wäre ein interessantes Unterfangen. Über die Ursachen lässt sich bislang nur spekulieren.

 

Die Anzeichen, dass das Interesse an unserem Forschungsbereich jedoch nicht von kurzfristiger Dauer ist, wäre: Insbesondere der persönliche und  gesellschaftliche Wert einer intensiven Mensch-Tier Beziehung wird zunehmend anerkannt. Bewahrheitet sich diese Einschätzung, könnte dies positive Auswirkungen auch auf die Forschung und deren Unterstützung durch Universitäten und Dritte  haben. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, werden wir beim Jahresfazit 2012 sehen.


Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler

Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft