Befragung von Diabetikern
Viele Hunde können Unterzuckerung signalisieren
Studie: Reaktionen auf Tierbilder im Gehirn
Interesse am Tier ist Erbe aus der Steinzeit
Wissenschaft beweist
Hundetrainer ist nicht gleich Hundetrainer
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Hunde helfen heilen
Ausgabe 04-2011

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die letzte Ausgabe dieses Jahres ist Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Diese ist zwiespältig: Die Situation an den Universitäten hat sich – auch was unseren Bereich betrifft – nicht grundlegend verbessert.
Das Interesse der außeruniversitären Welt aber an Informationen, Forschungs- ergebnissen und Kontakten zur Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung ist über die letzten Jahre kontinuierlich und in 2011 nochmals gestiegen. Tatsache ist, dass gerade die Medien ein spürbar gesteigertes Interesse an unseren Themen haben. Erfreulich ist: Ich sehe Anzeichen, dass sich diese positive Entwicklung in 2012 fortsetzen wird.
Die Gründe, besonders die tiefergehenden, gesamt- gesellschaftlichen und individuellen näher zu beleuchten, wäre ein interessantes Unterfangen. Über die Ursachen lässt sich bislang nur spekulieren.
Die Anzeichen, dass das Interesse an unserem Forschungsbereich jedoch nicht von kurzfristiger Dauer ist, wäre: Insbesondere der persönliche und gesellschaftliche Wert einer intensiven Mensch-Tier Beziehung wird zunehmend anerkannt. Bewahrheitet sich diese Einschätzung, könnte dies positive Auswirkungen auch auf die Forschung und deren Unterstützung durch Universitäten und Dritte haben. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, werden wir beim Jahresfazit 2012 sehen.
Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler
Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft

