Organisationen International
Society for the Study of Human Animal Relations (HARS), Japan
Die japanische Mensch-Tier-Organisation „Society for the Study of Human Animal Relations (HARS)“ wurde 1995 nach dem großen Erdbeben von Kobe gegründet. Bei diesem Erdbeben spielten Rettungshunde eine entscheidende Rolle bei der Bergung von Verletzten. Dadurch wurde in der japanischen Gesellschaft das Interesse an der Mensch-Tier-Beziehung geweckt.
Seitdem verfolgt HARS das Ziel, eine positive soziale Beziehung zwischen Menschen und Haus-, Nutz- sowie Wildtieren zu fördern. Dafür sollen Probleme der Mensch-Tier-Beziehung diskutiert und gelöst, das Wissen über den richtigen Umgang mit Tieren vergrößert und auch menschliche Verhaltensweisen näher untersucht werden.
Mit regelmäßigen Veranstaltungen wie Kongressen und Symposien bietet HARS eine Plattform für Wissenschaftler und andere Interessenten, sich über die Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung auszutauschen. Zusätzlich bietet HARS Workshops zu Schwerpunktthemen, wie z. B. dem Einsatz von Tieren in der Schule, an.
Mit der Zeitschrift Japanese Journal of Human Animal Relations veröffentlicht HARS aktuelle Forschungsergebnisse zur Mensch-Tier-Beziehung und fördert somit das Wissen um die positiven Effekte von Tieren.
Als besondere Tätigkeitsschwerpunkte widmet sich HARS zurzeit intensiv der Ausbildung von Behindertenbegleithunden und der Förderung Tiergestützter Aktivitäten und Therapien.
Weitere Informationen und Kontakt:
Society for the Study of Human Animal Relations (HARS)
www.hars.gr.jp/english/index.htm
E-Mail: hars-infohars.gr.jp
Inhalt Ausgabe 04-2009
Studie der Universität Wien
Sozialkompetenz zeigt sich im Verhältnis zu Tieren
Studie aus der Krebsforschung
Tiergestützte Aktivitäten lindern Nebenwirkungen
Interview mit Dr. Kristina Saumweber
Tiergestützte Pädagogik in der Jugendhilfe
Workshop internationaler Forschungseinrichtungen
Die Rolle von Heimtieren in der Entwicklung von Kindern
„Mensch und Pferd international“
