Studie der Universität Wien
Sozialkompetenz zeigt sich im Verhältnis zu Tieren
Studie aus der Krebsforschung
Tiergestützte Aktivitäten lindern Nebenwirkungen
Interview mit Dr. Kristina Saumweber
Tiergestützte Pädagogik in der Jugendhilfe
Workshop internationaler Forschungseinrichtungen
Die Rolle von Heimtieren in der Entwicklung von Kindern
Weitere Themen
» Praxisprojekt
Tierische Erziehungshelfer in der Kindertagesstätte Bergkamen
» „Mensch und Pferd international“
Neue Fachzeitschrift zu Pferdegestützter Therapie
Buchtipp
» Lydia Agsten
HuPäSch: Hunde in die Schulen - und alles wird gut?
Ausgabe 4-2009

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Mensch-Tier-Thematik ist nicht zu allen Zeiten und in allen Bereichen des Wissenschaftsbetriebs auf uneingeschränkte Zustimmung gestoßen. Das hat sich erfreulicherweise geändert – gleichwohl wird auch heute noch der „Nutzen“ einer fundierten und anspruchsvollen Forschung in unserem Themenfeld nicht selten infrage gestellt. Mit durchaus berechtigtem Selbstbewusstsein können wir aber feststellen, dass gerade die nicht nachlassende Forschung in unserem Bereich die notwendige und wertvolle Basis für eine Reihe von praktischen – und letztendlich, wenn dies denn ein relevantes Kriterium sein soll – wirtschaftlich erfolgreichen Anwendungen gewesen ist.
Maßgeblich für diesen Transfer war und ist die stets enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis. Es ist gerade oftmals die wissenschaftliche Bestätigung einer bereits geübten Praxis, die den Akteuren zusätzliche Motivation verleiht. Und selbst wenn, es oftmals weniger einfach ist, liebgewonnene Praktiken aufgrund gegenläufiger wissenschaftlicher Erkenntnisse zu überdenken: Die unmittelbare Relevanz unseres Wissenschaftsgebiets für ein besseres Zusammenleben und Verstehen von Menschen und Tieren sollten uns Ansporn sein, dieses Thema weiterhin intensiv zu bearbeiten.
Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler
Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft

