Aktuelle Studie

Katzenhalter mit geringerem Risiko für Herzinfarkt

Jüngsten Studienergebnissen des Minnesota Stroke Institute an der University of Minnesota zufolge verringert ein enges und länger anhaltendes Zusammenleben mit einer Katze das Risiko eines Herzanfalls, eines Schlaganfalls oder anderer kardiovaskulärer Krankheiten. Die Forscher führen dieses Phänomen auf die stressmindernde, beruhigende Wirkung von Katzen auf den Menschen zurück.

Untersuchung der Universität Wien

Wesen von Hund und Halter beeinflusst die Mensch-Tier-Beziehung

Studien der letzten Jahren haben gezeigt, dass die Persönlichkeit des Menschen und das Wesen des Hundes maßgebliche Einflussfaktoren in der Beziehung zwischen Mensch und Hund darstellen. Jetzt hat Iris Schöberl, Verhaltensforscherin vom Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien und Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung des IEMT, untersucht, inwiefern sich das Wesen des Hundes und die Persönlichkeit des Halters gegenseitig beeinflussen.

Interview mit Prof. Dr. Tanja Hoff, Freiburg

Trauerreaktionen beim Verlust des Heimtiers

Heimtiere haben eine wesentliche, vielfach zentrale Bedeutung für ihre Besitzer – sowohl in deren emotionaler Bindung an das Tier als auch in der Bedeutung des Tieres bei der alltäglichen Lebensgestaltung. Daraus ergeben sich zum Teil erhebliche Trauerreaktionen beim Verlust des Tieres. Mensch&Tier sprach mit Prof. Dr. Tanja Hoff über entsprechende Krisensituationen und deren Bewältigungsstrategien bei Verlust des Heimtieres.

Weitere Themen


Buchtipp

» Prof. Dr. Reinhold Bergler

Heimtiere – Gesundheit und Lebensqualität


Ausgabe 3-2009

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

unsere Informationsschrift „Mensch&Tier“ besteht seit nunmehr fast 4 Jahren und erfreut sich einer zunehmenden Leserschaft und Anerkennung. Begründet sein mag dies darin, dass das Themenfeld der Mensch-Tier-Beziehung in immer mehr Fachdisziplinen Gegenstand wissenschaftlicher Aus-

einandersetzung geworden ist.

 

Inhaltlich haben die letzten Jahren erhebliche Weiterentwicklungen mit sich gebracht – und auch die Kommunikationsansprüche haben sich gewandelt. Dem wollen wir gern Rechnung tragen und Mensch&Tier mit dieser Ausgabe auch als Email-Newsletter anbieten. Damit reagieren wir auf die neuen Informations-bedürfnisse und schaffen die Voraussetzungen für eine noch größere Verbreitung. Wir verbinden damit die Hoffnung, auf diesem Wege noch mehr Interessierte, seien es Studierende, Wissenschaftler oder Praktiker, zu erreichen.

 

Selbstverständlich wird Mensch&Tier weiterhin in der vorliegenden Form erscheinen und allen Beziehern wie gewohnt zur Verfügung stehen.

 

Ich hoffe, dass dieses erweiterte Angebot dazu beitragen wird, die sich ständig weiter entwickelnde Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Frage-stellungen im Themenfeld der Mensch-Tier-Beziehung einem noch breiteren Fachpublikum näher zu bringen.

 

Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler

Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft