Studie aus Japan
Hunde unterstützen bei Darmkrebsdiagnose
Eindeutiges Umfrageergebnis
Heimtiere stärken das Verantwortungsbewusstsein von Kindern
Studie zur Mensch-Fisch-Beziehung
Aquarianer sind optimistisch und zufrieden
Weitere Themen
» Studie der Stiftung „Die Gute Hand“
Therapeutische Arbeit mit dem Pferd hilft Kindern mit autistischer Symptomatik
» Praxisprojekt
Tierbesuchsdienst im Seniorenheim
» Praxisprojekt
Tiergestützte Pädagogik für Kinder mit Missbrauchserfahrungen
Buchtipp
» K. Otterstedt und M. Rosenberger (Hrsg.)
Gefährten – Konkurrenten – Verwandte
Ausgabe 02-2011

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
nimmt man die letzten Ausgaben von Mensch&Tier zur Hand, macht es den Eindruck, wir berichten vermehrt über praxisbezogene Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung. Tatsächlich – und das ist auch in anderen Wissenschaftsfeldern so – findet die praktische Umsetzung häufiger und in größerer Breite statt als die Erarbeitung der Grundlagen im Rahmen wissenschaftlicher Studien. Die absolute Anzahl wissenschaftlicher Arbeiten wird meiner Einschätzung nach geringer – von der Qualität hier ganz abgesehen. Der Rückgang betrifft besonders auch den deutschsprachigen Raum.
Aus zahlreichen Gründen möchte ich nur einen herausgreifen: Nämlich die mangelnde Möglichkeit, sich mit seinen Arbeiten in der wissenschaftlichen Welt zu positionieren und von ihr wahrgenommen zu werden. Der Mangel an anerkannten Publikationsmöglichkeiten und der Teilnahme an Fachkongressen mag eine Ursache sein.
Hinweisen möchte ich daher schon jetzt auf den nächsten IAHAIO-Kongress im Frühsommer 2013 in Denver, USA. Diese alle drei Jahre stattfindende Veranstaltung der globalen Dachorganisation ist für alle Forscher eine zentrale Möglichkeit, ihre Arbeiten einer breiten, internationalen Öffentlichkeit vorzustellen. Vielleicht lässt sich dieses Datum bei der Planung von Forschungsprojekten berücksichtigen – ich würde mich freuen.
Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler
Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft


