US-Studie mit Hundebesitzern
Einstellung zu Tieren beeinflusst Therapie
Nonverbale Kommunikation
Hunde stärken unseren Blick für Gefühle
Begriffsdefinitionen
Tiere als Co-Therapeuten
ist nicht automatisch ein „Lesehund“. Und die Gegenwart von Tieren in einer Arztpraxis heißt nicht unbedingt, dass hier tiergestützt gearbeitet wird. Auch der Begriff „Tier-Therapie“ ist laut dem Verband Pet Partners ungenau und irreführend. Da aber keine der Begrifflichkeiten der Tiergestützten Aktivitäten geschützt ist, kursieren die unterschiedlichsten Bezeichnungen.
Weitere Themen
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Umgang mit Tieren motiviert Alzheimer-Kranke
» Praxisprojekt „Hilfe, ein Hund!“
Kinder lernen Vertrauen und Respekt
» Tiererlebnishof Seeste
Pädagogisches Reiten fördert Entwicklung kleiner Kinder
» Beobachtungsbogen DORI-K
Dokumentation in der Pferdegestützten Therapie
Buchtipp
» Gabi Rosenbaum und Bianca Willems-Hansch:
"Warnhunde für Epilepsie-Betroffene"
Ausgabe 01-2012

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
mit dem Frühling nimmt das Interesse der Menschen an der Natur und an Tieren
wieder zu. Mit der neuen Saison wird es viele neue Angebote im praktischen Feld der Tiergestützten Therapien und Aktivitäten geben. Das ist zunächst erfreulich, da diese Interaktionen vielen Menschen einen neuartigen Zugang zu Tieren eröffnen. Darüber hinaus betont diese Entwicklung, dass weitere wissenschaftliche Forschung hier notwendig ist.
Jedoch birgt die Popularität unseres Feldes gewisse Risiken: Wie in dieser Ausgabe erläutert, sind die Begriffsdefinitionen unserer Branche nicht verbindlich, geschweige denn geschützt. So kann jeder Anbieter sein Programm nach Gutdünken bewerben. Therapiehund oder Besuchshund, Rettungshund oder Begleithund – es gibt zahlreiche Bezeichnungen im Bereich der Tiergestützten Aktivitäten, die willkürlich genutzt werden.
Das nehmen wir in den kommenden Ausgaben zum Anlass, genauer hinzusehen. Welche anerkannten Definitionen gibt es, was sind die Kriterien dafür? Welche Ausbildung müssen die behandelnden Menschen haben, um sich für eine Tiergestützte Therapie oder Aktivität zu qualifizieren? Dieses weite Feld ist eine Herausforderung, der sich die Agierenden im Bereich der Mensch-Tier-Beziehung stellen sollten. Sowohl in akademischer als auch in praktischer Hinsicht.
Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler
Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft

