Tiere helfen gegen Einsamkeit
Wertvolle Unterstützung für alleinlebende Menschen
Therapie zur Behandlung Drogenabhängiger
Einsatz von Tieren fördert positive Ergebnisse
Gastgeber der IAHAIO-Konferenz
Heimtierhaltung in Schweden
12. IAHAIO-Konferenz in Stockholm
Positive Auswirkungen von Heimtieren auf die Gesundheit im Fokus
Weitere Themen
» Praxisprojekt
Tiergestützte Therapie im Rehazentrum Friedehorst
» Neue Form der Tiergestützten Therapie
Zootiere im therapeutischen Einsatz
Ausgabe 1-2010

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Mensch-Tier-Forschung ist in vielerlei Hinsicht beispielhaft. Unabhängig von den inhaltlichen Aspekten meine ich dies in Hinblick auf das Zusammentreffen von öffentlicher Wahrnehmung, den persönlichen Interessen von jungen Wissenschaftlern und ihrer institutionellen Unterstützung.
Das mediale Interesse an der Mensch-Tier-Beziehung hält nicht nur unvermindert an, es nimmt – wenn ich einmal die Entwicklung der Anfragen nach Interviews und Informationen Revue passieren lasse – sogar zu. Das gilt auch für die steigende Nachfrage nach Unterstützung in wissenschaftlichen Fragen oder zur Betreuung akademischer Arbeiten. Gerade letzteres ist für mich grundsätzlich ein positives Signal, das allerdings Hochschulinstitute nur zögerlich aufnehmen. Neugierde nach wissenschaftlichen Randgebieten beinhaltet immer auch die Chance der Entwicklung innovativer Forschungsstrategien. Auch wenn nicht jedes Themeninteresse akzeptiert werden kann, sollten doch auch Hochschullehrer sicherstellen, dass diese Auseinandersetzung mit einem wissenschaftlich anerkannten Instrumentarium überhaupt stattfinden kann. Nur so ist allen Beteiligten – Öffentlichkeit, Forschern – und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Mensch-Tier-Thematiken wirklich gedient.
Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler
Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft

