Die Hundegestützte Spieltherapie

Ein neuer Therapieansatz für Kinder und Jugendliche

Dass sich viele Kinder intuitiv zu Tieren hingezogen fühlen, ist ein Phänomen, das schon lange erfolgreich für verschiedene Therapieformen genutzt wird. Wissenschaftler in den USA entwickelten nun einen Ansatz der Psychotherapie, bei dem ein Therapiehund in die Spieltherapie integriert wird: die sogenannte Canine-Assisted Playtherapy (CAPT).

Studie aus der Verhaltensforschung

Wesen von Hund und Halter beeinflusst die Mensch-Tier-Beziehung

In den letzten Jahren haben verschiedene Studien, insbesondere aus dem sozialpsychologischen Bereich, gezeigt, dass die Persönlichkeit des Menschen und das Wesen des Hundes maßgebliche Einflussfaktoren in der Beziehung zwischen Mensch und Hund darstellen.

Albert-Heim-Stiftung

Kongress: „Der Hund: gestern-heute-morgen“

Anlässlich ihres 125jährigen Bestehens veranstaltete die Albert-Heim-Stiftung der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft im November 2008 einen wissenschaftlichen Kongress zum Thema „Der Hund: gestern-heute-morgen“. Bereits in der letzten Ausgabe der Mensch&Tier stellten wir Ihnen einige der Vorträge vor.

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Organisationen International

Buchtipp

» Institut für soziales Lernen mit Tieren

„Handbuch Absolventenprojekte Band II“


Ausgabe 1-2009

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im nächsten Jahr wird in Stockholm der 12. Kongress unserer internationalen Dachorganisation IAHAIO stattfinden. Mehr als 1.000 Besucher und Referenten werden aus allen Teilen der Welt zusammenkommen, um die aktuellsten Ergebnisse im Bereich der Mensch-Tier-Forschung zu diskutieren. Welche Beiträge aus Deutschland dabei sein werden, kann heute noch nicht gesagt werden: Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30. November 2009. War die Teilnahme an der letzten Konferenz 2006 in Tokio sehr eng mit der Frage nach der Finanzierbarkeit verbunden, hält für Stockholm ein anderer, meiner Überzeugung nach sehr viel gravierenderer, Umstand gerade junge Wissenschaftler von einer Bewerbung ab: Es fehlt ihnen leider oftmals an der notwendigen Förderung und Anerkennung innerhalb des wissenschaftlichen Umfeldes. Dabei erfreut sich das Thema eines zunehmenden Interesses: Dies wird besonders an der außerordentlich positiven Resonanz auf die diesjährige IAHAIO-Pre-Conference in Stockholm deutlich. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich möglichst viele junge Wissenschaftler mehr als bisher intensiv und engagiert mit unserem Forschungsthema auseinandersetzen und damit die über die letzten Jahrzehnte geleistete Pionierarbeit fortsetzen würden – auch und gerade mit dem Ziel, ihre Ergebnisse in Stockholm vorzustellen.

 

Ihr
o. Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.
Reinhold Bergler

Vorsitzender des Forschungskreises
Heimtiere in der Gesellschaft