Internationale OrganisationBlindenführhunde in der Schweiz

Treuer Begleiter: Ein Blindenführhund fördert die Mobilität sehbehinderter Menschen. Foto: iStock / FatCamera

Mittwoch, 07. Oktober 2020

Die Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde ist eine 1972 gegründete Organisation mit Sitz in Allschwil bei Basel. 

Mobilität fördern, Lebensqualität verbessern und die Teilhabe am Alltag für blinde und sehbehinderte Menschen durch dafür geeignete Hunde ermöglichen – das sind die Ziele der Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde. Knapp tausend Blindenführhunde wurden im Laufe des knapp 50-jährigen Bestehens der Stiftung bereits ausgebildet und vermittelt, rund 2.300 Welpen erblickten dort in dieser Zeit das Licht der Welt.

Der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt aber auf weit mehr als der Vermittlung der Blindenführhunde. Die Stiftung, die sich seit Jahrzehnten zu rund 80 Prozent aus Spenden und dem Engagement vieler Ehrenamtliche finanziert und organisiert, verfügt über ein umfassendes Konzept, das mit der Zucht und Ausbildung von Blindenführhunden beginnt und durch Aus- und Weiterbildungsangebote für Hunde, ihre Halter und Betroffene ergänzt wird.

Wird festgestellt, dass sich ein Hund nicht für die Ausbildung zum Blindenführhund eignet, kann er anderweitig ausgebildet und eingesetzt werden – zum Beispiel als Assistenzhund für körperlich und geistig behinderte Menschen oder als Autismus-Begleithund – immer mit dem Ziel, damit Menschen mit körperlichen, geistigen oder sozialen Einschränkungen in der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen.

Im Jahr 2018 wurde die Stiftung als Mitglied der Assistance Dogs International (ADI) und der International Guide Dog Federation (IGDF) zertifiziert. Seit 2019 beteiligt sich die Stiftung darüber hinaus an der Entwicklung des Europäischen Normungssystems CEN zur Zucht und Ausbildung von Assistenz- und Führhunden.

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