Ausgabe 01-2018

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir haben an dieser Stelle schon oft betont, wie wichtig eine gute Ausbildung von Menschen und Tieren im sozialen Einsatz ist. Nur wer genug Hintergrundwissen hat, kann Situationen und Belastungen richtig einschätzen und entsprechend handeln. Wir möchten deshalb immer wieder dazu anregen, vor der Aufnahme von tiergestützten Interventionen eine Weiterbildung zu absolvieren, die von den Verbänden ESAAT oder ISAAT akkreditiert ist und damit allen Alltagsanforderungen entspricht.

Sicherheitsmaßnahmen sind aber auch dann vonnöten, wenn jemand „nur“ mit seinem Tier zu Hause zusammenlebt und im Privaten von den positiven Effekten des Tierkontakts profitiert. Wie auch beim Menschen gilt: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Das Risiko von Verletzungen, Vergiftungen und anderen groben Missgeschicken kann minimiert werden, wenn einige Aspekte beachtet werden. Welche das sind, erfahren Sie unter anderem in einem Gratis-E-Book, das wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude und Sicherheit im Umgang mit Ihrem Tier!

Ihr Redaktionsteam von Mensch & Tier


Studie aus Schweden

Schutzengel für Singles

Hundehalter leben länger, zumindest statistisch betrachtet. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Uppsala aufgrund einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden.   Weiterlesen

Nordrhein-Westfalen

Publikumsmagnet Papageien

Das Papageien-Café in Bochum sorgt unerwartet für Inklusion: Es zieht vor allem Senioren und Menschen mit Behinderungen in seinen Bann. Aufgrund des Erfolgs wird es jetzt um ein Außengelände erweitert – natürlich barrierefrei. Weiterlesen

Nordrhein-Westfalen

"Minischweine sind Genusstiere"

Die Co-Therapeuten auf Navina Kolters Hof „Schweineglück“ bei Bergisch Gladbach heißen Motte und Fausi. Zusammen mit den Minischweinen behandelt die Sozialpädagogin und Fachkraft der tiergestützten Therapie und Pädagogik unter anderem Kinder und Jugendliche, die an Essstörungen leiden.      Weiterlesen

Studie aus Deutschland

Hunde helfen beim Entzug

Hunde sind nicht nur virtuose Rauschgift-Schnüffler. Sie können Drogenabhängigen auch den Entzug erleichtern. Diesen Schluss legt eine Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel in Bielefeld nahe. Weiterlesen

Tagung

Debatten Down under

Bei ihrer 27. Wissenschaftskonferenz „Animals in Our Lives“ in Sidney will die Internationale Gesellschaft für Anthrozoologie (ISAZ) den Teilnehmern einen Eindruck von der Vielfalt der Mensch-Tier-Beziehungen vermitteln und dabei auch kritischen Stimmen ein Forum bieten. Weiterlesen

Diskurs

Tierische Begräbnisse unter dem Kreuz?

Christliche Bestattungen für Heimtiere: Was derzeit kaum vorstellbar erscheint, könnte doch bald wahr werden. Zumindest, wenn es nach dem Moraltheologen Prof. Michael Rosenberger geht. Weiterlesen

Günther Bloch und Elli H. Radinger:

Der Mensch-Hund Code

Es ist nicht auszuschließen, dass „Der Mensch-Hund-Code“ manchen Leser irritiert - denn dieses Buch unterscheidet sich von den bekannten Ratgebern für Hundehalter vor allem dadurch, dass es eben kein Ratgeber sein möchte. Weiterlesen

Brita Mathes und Katharina Wild:

Sicher auf vier Pfoten, tierisch sicher wohnen

Das E-Book „Sicher auf vier Pfoten, tierisch sicher wohnen“ vom Technologieunternehmen Smartfrog informiert mit einer ebenso durchdachten wie ästhetischen Optik. Weiterlesen

Internationale Organisation

Tiergestützte Interventionen in Indien

Der Name der Animal Angels Foundation geht auf einen Golden Retriever zurück: Der Hund Angel diente Rohini Fernandes als Co-Therapeut, als die klinische Psychologin und zertifizierte Praktikerin tiergestützter Therapie im Jahr 2005 die Animal Angels in Mumbai gründete. Weiterlesen

Nordrhein-Westfalen

Fachkraft für tiergestützte Interventionen

Das Institut für systemische & tiergestützte Therapie (IstT) im nordrheinwestfälischen Marl bildet Fachkräfte für tiergestützte Therapie / Interventionen aus. Weiterlesen

Forschungsprojekt

Mensch-Tier-Beziehung auf dem Prüfstand

„Das Tier als Objekt“: So lautet der Titel eines Verbundprojekts im Ruhrgebiet, in dem Kulturwissenschaftler das Verhältnis von Mensch zu Tier in der modernen Industriegesellschaft untersuchen.  Weiterlesen

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